Kunst + Therapie

Im Zuge unserer bisherigen Projekte stellte sich heraus, dass unterschiedlich erkrankte Menschen für unterschiedliche Kunstformen aufgeschlossen sind. So fühlten sich beispielsweise Menschen mit Psychose-Erkrankungen eher zum Medium der bildnerischen Gestaltung oder zum kreativen Schreiben hingezogen. Teilnehmer mit Angst- und Panikstörungen oder Depressionen bevorzugten das Theaterspiel.

Unabhängig vom Ausdrucksmittel geht es immer darum, das individuelle Empfinden und die persönliche Wahrnehmung in einer künstlerischen Form zum Ausdruck zu bringen. Kunsttherapie wird dabei als krankheitsmildernd empfunden und trägt im Idealfall zur Gesundung bei.

So konnten aus der bisherigen Arbeit von crazyartists folgende Einsichten gewonnen werden:

  • Die Teilnehmer zeigen Fähigkeiten, die vorher nicht zu erwarten waren.
  • Sie wollen unabhängig von ihrer Beeinträchtigung gefordert werden.
  • Emotionale, soziale und intellektuelle Kompetenzen kommen zum Tragen.
  • Das Wohlbefinden der Teilnehmer steigert sich.
  • Die Kommunikationsfähigkeit verstärkt sich, die Menschen werden aufgeschlossener, interessierter.
  • Die Energie und Dynamik steigert sich insgesamt.